
Konrad wurde als vierter Sohn in eine Bauernfamilie hineingeboren. Da ihm kein Land und keine Zukunft auf dem Hof zustanden, galt er als entbehrlich. So wurde er ausgewählt, als Ritter Hartwin Blankenstein neue Männer für seine Truppe suchte.
Unter Blankensteins Befehl lernte Konrad, zu kämpfen – und zu töten. Als einfacher Fußsoldat war er kaum mehr als Kanonenfutter. Niemand hätte gezögert, ihn zu opfern. Früh begriff er, dass man Hartwin Blankenstein nicht widerspricht.
Mit zwanzig Jahren war er noch immer Teil dieser Truppe, als Blankenstein verschollene Händler aufspüren wollte. In dunkler Nacht wurden sie von Orks überfallen. Konrad überlebte nur, weil er floh. Dieser Tag verfolgt ihn bis heute – und wird ihn bis zu seinem Tod nicht mehr loslassen.